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Hier finden Sie in unregelmäßiger Folge Ansätze zu meinem persönlichen Weltverständnis. Vielleicht ist etwas für Sie dabei, vielleicht wollen Sie mir Ihre Meinung mitteilen. Weise ist man nie allein, es gibt immer andere, die drunter zu leiden haben.

Wie bereits an anderer Stelle gesagt: WER oder WAS immer Sie sind, denken Sie daran, dies ist meine private Seite und Sie sind der Gast. Informieren Sie sich, aber nehmen Sie meine Daten nicht mit. M. a. W. zitieren dürfen Sie mich, verlinken dürfen Sie meine Seite, solange ich als Verfasser erkennbar bin, und den Rest können Sie meinem   Web-Impressum entnehmen:



 
Die neue Unübersichtlichkeit

ohne Navi im Leben

Das Gerede von der neuen Übersichtlichkeit überall... Grund ist, dass den Betrachtern die Orientierung an markanten
Äußerlichkeiten abhanden kommt und ein tieferliegendes Navigationssystem bei ihnen nicht angelegt ist, scheint mir jedenfalls so zu sein.
Anders gesagt: Orientierungslosigkeit infolge Wertelosigkeit, nicht Werteverlust. Was bisher als Wert erschien, entpuppt sich als Äußerlichkeit, wenn es sich nicht auf eine neue Situation mit Erkenntnisvorteilen anwenden lässt. - Alles klar? - 060223



ohne Lobby

Die Krankheiten, die neun Zehntel der „globalen Krankheitsbelastung“, wie die Weltgesundheitsorganisation es nennt, verursachen, erhalten nur ein Zehntel des weltweiten medizinischen Forschungsaufwands, stellt Peter Singer fest. Er ist Professor für Bioethik, Universität Princeton und forscht über die ethischen Aspekte von Schutz und Urheberrechten in der Medizin. - 081014

ohne Logik

Die zentralen Aussagen der Kinderkrebsstudie (KiKK) des Kinderkrebsregisters, Mainz, dass unter Fünfjährige im näheren Umkreis von Atomkraftwerken (AKW) häufiger an Krebs erkranken, habe die Strahlenschutzkommission (SSK) damit zwar bekräftigt - eine wissenschaftlich nachvollziehbare Ursache für diese Beobachtung gebe es jedoch nicht, weil die Strahlenexposition der AKWs viel zu gering sei, um Leukämie auslösen zu können, stellt das Bundes-Umwelt-Ministerium fest. - Klarer Fall von strahlender Statistik. - 081014

"Das leben hat den Tod besiegt" oder "Die Liebe stirbt nie"

Nimmt man an, das Leben sei von toter Materie, dem Nichtleben, umfasst, d. h. letztlich überwiege das Nichts, dann sind diese Formeln im Ende sinnlose Beschwörungen gegen die Unausweichlichkeit der Tatsache, dass diese mit dem Leben zugleich zu existieren aufhören müssen. - Die Antithese hat nach einer Blütezeit, etwa im christlich-abendländischen Humanismus, über das religiöse Lager hinaus heute anscheinend weniger Anhänger. Dabei ist sie genauso schlüssig: Das Leben ist eine Wahrnehmung im geistigen Bewusstsein, welche sich teils auf die Materie bezieht, teils aber weit darüber hinausgeht, unbegrenzt. Alles was ist, existiert überhaupt nur als geistiges Konstrukt. Außerhalb der Wahrnehmung liegt für das Leben nichts (Tautologie). Der Tod des Lebenden beendet eine wahrgenommene, konstruierte geistige Welt auf der Grundlage von Materie, nicht aber das, was einmal erkannt und gedacht wurde. Es bleibt in seiner unendlich komplexen Individualität bestehen, So wie der an öffentlichen Orten oft gefundene Slogan: "I was here".
Der Materialist sagt: "So what?!" - "Ah, du!" sagt der seiner geistigen Existenz bewusste Mensch. Mit fortschreitender Fähigkeit, Erkenntnisse außerhalb und unabhängig eines einzelnen Subjekts zu erfassen, verlieren die Menschen kollektiv den Blick für das ganz Offensichtliche: Jeder ist ein Lebender, sein Geist erhebt sich über die tote Materie. - 100224



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author:alexander.kowalak
Stand: 1. März  2007